Namibia Camping Rundreise von Kapstadt nach Windhoek

15. Januar 2017
Spitzkoppe Namibia Camping Tour

Südafrika & Namibia – Eine Rundreise für die Seele

Diese 12-tägige Namibia Camping Adventure Tour von Kapstadt/Südafrika nach Windhoek/Namibia schlängelt sich durch das große Himmelsland Namibias! Dies war noch eine Reise ohne unsere kleinen Weltentdeckerin.

Wir sind nach 9 Nächten in Kapstadt mit Nomad Tours gestartetet. Im Office wurden noch Daten aufgenommen sowie ganz wichtig unsere Versicherungsnummer der Auslandskrankenversicherung. Ohne diese Nummer wird keiner mitgenommen!!!

Wir haben schon geschwitzt und danach gesucht weil ich sie nicht gefunden habe. Danach wurde uns der Bus gezeigt sowie das Gepäck verstaut. Der Stauraum ist nicht besonders groß pro Passagier, deshalb mit bedacht packen.

Es wird ein Zelt vergeben, dass die nächsten 12 Tage dein bester Freund wird. Zusätzlich gibt es eine Matte. Der Guide erklärt noch eniges und dann ging es auch schon los.

Auf dieser reise haben wir den Orange River und die unberührte Wüstenlandschaft der Sossusvlei Dunes bewundert. Nachdem wir noch tiefer in die Wüste Namibias kamen, haben wir schnell die verändernden Landschaften bemerkt, die die vielen Gesichter dieses Wüstenlandes darstellen.

Im Bushmann Camp schliefen wir an einer Wasserstelle wo wir die ganze Nacht wach blieben um die Zebras zu bewundern.

Von den Graslandschaften im Osten bis zu den roten Dünen im Westen ist der Sonnenaufgang über den roten Dünen ein Höhepunkt jeder Reise nach Namibia. Die Magie Afrikas wurde uns an der Spitzkoppe bewusst.

Kilometerweit ohne Zivilisation und Licht. Wir schliefen auf dem Berg und bewunderten die ganze Nacht den Sternenhimmel. So einen Himmel haben wir noch niemals zu vor gesehen. Weihnachten feierten wir mit unseren neuen Freunden am Lagerfeuer bei einem leckeren BBQ.

Wir fuhren weiter nach Westen und machten uns auf den Weg in die Küstenstadt Swakopmund (little Germany), wo Abenteuer und eine Dosis Zivilisation warteten (auf die wir gerne verzichteten).

Wir fuhren einen Abschnitt der berühmten Skeleton Coast Road bevor wir einen lokalen Himba Stamm besuchten.

Nomad Truck Camping Tour Namibia Südafrika

Nomad Truck Camping Tour Namibia Südafrika

Danach ging es in einen Nationalpark. Diese Tour ist nicht komplett ohne einen Besuch in einem der besten Wildparks der Welt: Etosha National Park. Etosha ist der Schauplatz für einige der einzigartigsten Spieleerlebnisse in Afrika.

Danach ging es nach Windhoek wo das Abenteuer leider entdete. Dies war nur ein ganz kleiner Auszug unserer 12 tägigen Camping Tour von Kapstadt nach Windhoek.

Entdeckt unsere Erlebnisse Tag für Tag in unserem Reisebericht, zum Beispiel wo über die Grenze nach Namibia geschwommen sind 🙂 Viel Spaß

Wie lange dauert eine Namibia Rundreise? 

Meiner Meinung nach war diese Tour für uns Ideal. In 12 Tagen konnten wir sehr viel von Land und Leute kennen lernen.

Was ist die perfekte Route für eine Namibia Rundreise?

Routenbeispiel: 12 tägige Namibia Rundreise mit Nomad Tours

Start: Südafrika / Kapstadt – Cederberg Region
Gariep (Orange) River
Gariep (Orange) River – Fish River Canyon
Namib-Naukluft National Park
Sossusvlei Dunes – Namib-Naukluft National Park – Deadvle – Sesriem Canyon.
Swakopmund
Spitzkoppe
Skeleton Coast Road – Outjo
Etosha National Park
Ende: Namibia / Windhoek

Wann ist die perfekte Reisezeit für eine Namibia Rundreise?

Die beste Reisezeit für Namibia ist eigentlich das ganze Jahr über.

Namibia liegt auf der Südhalbkugel. Das bedeutet, die Temperaturen klettern dort in unserem Winter auf Maximalwerte da es dann Sommer ist, wobei es regionale Unterschiede zwischen Küste, Wüste und dem Norden Namibias gibt. Wir waren im Dezember, und unserer Meinung nach war es perfekt.

Hitzeempfindliche Reisende sollten eher früher oder später nach Namibia Reisen. Bereitet einfach eure Namibia Rundreise gut vor, indem ihr anhand der Klimadaten zu Temperaturen und Niederschlägen die beste Reisezeit für Namibia für euch findet.

Namibia liegt etwa zwischen dem 17. und dem 29. südlichen Breitengrad. Daher dauert der namibische Sommer etwa von November bis März, der Winter dauert von etwa Mai bis September. Der Winter fällt in die Trockenzeit.

Welche Impfungen brauche ich für eine Namibia Rundreise?

Für Reisende aus Deutschland sind für Namibia keine Impfungen vorgeschrieben. Als vorsichtig Reisender sollte man jedoch allgemein sinnvolle Impfungen erwägen, wie:

Tetanus,
Polio,
Hepatitis A und B,
Diphtherie,
ev. Typhus. 

Bei üblichen Vorkehrungen sowie normalen Reiseverhalten wird man in Namibia kaum erkranken (Ausnahme: Malaria) bekommen. Meist werden die Hygienevorschriften, auch beim Trinkwasser aus städtischen Leitungen, eingehalten, so dass Darminfektionen selten vorkommen. Wie überall auf der Welt sollte man bei billigen Straßenimbissen oder Garküchen auf Märkten vorsichtig sein.

Namibia Rundreise und Malaria Gefahr?

Malaria ist eine der schwersten in Namibia vorkommenden Krankheiten. Sie tritt, besonders während der Regenzeit, von November bis Mai nordöstlich der Linie Khorixas – Witvlei (nahe Gobabis) auf. Also ist auch der Etosha National Park aus dieser Namibia Route betroffen.

Der idealste Schutz gegen die Malaria ist, nicht gestochen zu werden.

Zweitbester Schutz gegen Malaria ist die medikamentöse Prophylaxe. Stiche vermeidet man vor allem, indem man wenig Haut zeigt. Also am Besten ihr zieht euch langärmelige Hemden und lange Hosen an, und die freien Hautflächen mit einem Antiinsektenmittel einreiben.

Beispiel: namibisches Zitronenöl, namibische Mückenschutzspray Peaceful Sleep oder Autan aus der Heimat.

Es gibt auch rezeptpflichtige Tabletten aus Deutschland um dem ganzen vorzusorgen. Aber diese können nervige Nebenwirkungen haben, die euch auf Reisen beeinflussen. Wir haben vorher nix eingenommen. Aber auch hier gilt, das muss jeder selber wissen. Lasst euch einfach von eurem Arzt beraten.

Was erlebt man auf einer Namibia Camping Rundreise mit Truck?

Ein Reisebericht über unsere Namibia Tour

1 Tag – Kapstadt nach Citrusdal
Unterkunft: Marcuskraal Campsite

Um 7:30 Uhr haben wir uns am Office von Nomad Tours in Kapstadt getroffen. Nachdem wir unsere Rucksäcke im Nomad Truck verstaut haben, sind wir ins Office zur Anmeldung.

Hier ist es ganz wichtig seine Auslandskrankenversicherung vorzeigen zu können. Wir haben diese natürlich vergessen und haben im langsamen W-Lan des Büros auf dem Handy nach der Abbuchung gesucht wo auch die Nummer vermerkt war. Wir haben die Nummer gefunden, die Reise konnte los gehen 🙂

Der Bus ist voll und die jüngste ist 25 Jahre alt und die älteste 64 Jahre. Wir sind eine bunte Truppe aus Deutschen, Holländern, Brasilianern und Engländern.

Beide Guides kommen aus Botswana. Auf der Fahrt zum Campingplatz Marcuskraal Campsite ging es an vielen tollen Orten vorbei, unter anderem nochmal am Tafelberg.

Angekommen am Campingplatz hat jeder sein Zelt aufgestellt. Jeder ist für den Aufbau und Abbau seines Zeltes verantwortlich. Das Zelt wird am Anfang der Reise zugewiesen und ist wirklich perfekt.

Es ist robust und groß, des Weiteren erhält man eine Schlafmatte. Hier empfehle ich aber noch seine eigene mitzubringen, da diese nicht wirklich bequem sind. Aber vorsichtig, das Fach pro Urlauber ist nicht besonders groß und man sollte mit Bedacht packen.

Namibia Rundreise Pause

Zwischendurch wurde immer gekocht, gegessen und abgespült. Zeit für tolle Gespräche und um die Füße zu vertreten.

Der Campingplatz ist ein Traum. Ein Swimming Pool, eine kleine Bar und unglaublich liebevolle französische Besitzer. Nach einer Einweisung wie die nächsten Tage ablaufen werden, ging es zum Abendessen.

Uns wurde ein köstliches Grill Buffet serviert und wir konnten die einzelnen Teilnehmer der Gruppe kennen lernen. Es sind wirklich alle so unglaublich nette und interessante Menschen. Wir werden viele von ihnen im Laufe der Reise fest in unser Herz schließen.

Die Besitzer haben Ingrid sogar extra ein vegetarisches Essen gekocht, da es am Buffet überwiegend Checken gab. Es war ein netter Abend und gegen 22:00 Uhr ging es erstmals in unser Zelt. Gute Nacht Südafrika!!

2. Tag – Namaqualand nach Gariep (Orange) River
Unterkunft: Fiedlers Creek Campsite

Um 5.00 Uhr wurden wir von dem Gezwitscher der Vögel aufgeweckt, dann haben wir noch 30 Minuten geschlummert bevor wir um 5.30 Uhr aufgestanden sind.

Unser Guide Stanley hat uns schon ein super Frühstück gezaubert. Toast, Müsli oder Cornflakes mit Peanut Butter oder Marmelade, dazu einen leckeren Kaffee. Jetzt geht es los, 9 Stunden Fahrt liegt vor uns.

Nomad Truck Südafrika

Nomad Truck Südafrika

An verschiedenen Plätzen sind wir stehen geblieben um uns auch mit Wasser zu versorgen. ( Ich hab noch nie soviel Wasser gekauft wie auf dieser Reise ) 🙂

Zwischendurch gab es wieder ein Mittagessen mit Toast und Nudelsalat. Im nirgendwo Richtung Namibia haben wir Rast unter einem großen Schatten spendeten Baum gehalten.

In der Stadt Springbok haben wir uns wieder mit Essen & Trinken versorgt. Springbok ist das Versorgungszentrum des Namaqualandes in der Gemeinde Nama Khoi. Hier hat es uns aber garnicht gefallen und wir waren froh wieder im Truck zu sitzen.

Orange River - Gariep

Der erste Blick nach Namibia – Schwimmen im Orange River

Nach langer Zeit sind wir nun am Campingplatz Fiedlers Creek Campsite angekommen. Zelt aufbauen, duschen und ab zum River. Das ist wirklich ein Highlight, wir konnten im River baden und von Südafrika auf die andere Seite nach Namibia schwimmen.

Wir hatten mit der ganzen Gruppe viel Spaß im Orange River. Das Wasser war warm und man konnte sogar stehen und an das andere Ufer gehen.

Relaxen am Orange River

Relaxen am Orange River

Wir haben die Sonne genossen und uns entspannt. Am Abend gab es dann Reis mit Sauce und Gemüse. Es war lecker und ein schönes Abendessen mit der Gruppe. Dann haben wir ein internationales Tabu Spiel gespielt.

Es war wirklich lustig 🙂 Um 23:00 Uhr ging es wieder ins Bett.

3. Tag – Gariep (Orange) River nach Fish River Canyon Namibia
Unterkunft: Hobbys Campsite

Wieder sind wir ziemlich früh aufgestanden. Inge hat noch die Stimmung und die Natur für eine tolle Yoga Stunde genutzt. Danach machte uns Stanley heute sogar Spiegelei und los ging es Richtung Grenze von Südafrika nach Namibia.

Wir mussten im Bus noch einiges ausfüllen und dann an der Grenze in ein Office gehen wo wir uns registriert haben und wieder einen neuen Stempel in unseren Reisepass bekommen haben.

Danach mussten wir alle Rucksäcke auf eine Rampe legen wo Spürhunde der Grenzpolizei unsere Sachen nach Drogen durchsucht haben. Natürlich blieb der Hund 10 Minuten an unserer Tasche stehen.

Alle schauten uns schon komisch an und wir mussten warten. Was war los? Wir wurden aufgefordert die Tasche zu öffnen. Es war aber nur unser Geld 🙂 Ingrid und ich verabscheuen Drogen!

Das Geld war anscheinend aber mal mit irgendwelchen Substanzen in Berührung gekommen. Puh, Glück gehabt.

Die Reise dauerte noch ein paar Stunden. Auf dieser Reise veränderte sich die Landschaft jetzt deutlich. So etwas haben wir noch nie gesehen, Namibia, wir haben uns in dich jetzt schon verliebt…

Am Campingplatz angekommen haben wir unser Zelt aufgebaut, eine tolle Dusche genommen und uns umgezogen. In den vielen Stunden im Nomad Truck schwitzt man schon stark!

Der Campingplatz hatte sogar einen Pool, nur dieser wurde gerade sauber gemacht und wir konnten ihn leider nicht benutzen.

Fish River Canyon

Fish River Canyon

Um 16:00 Uhr ging es dann zum Fish River Canyon. Irgendwo im nirgendwo, 38 Grad und einfach nur eine unglaubliche Aussicht. Wir konnten zu Fuß laufen und uns Zeit lassen um alles wahr zu nehmen und zu genießen.

An einer Aussichtsplattform haben wir noch 1,5 Stunden gesessen, geredet und uns mit der Gruppe Weihnachtslieder angehört, es war einige Tage vor Weihnachten und wir wurden eine große Familie.

Nachdem wir den Sonnenuntergang genossen haben ging es wieder zurück zum Camp.

Fish River Canyon

Fish River Canyon – Wegen der Hitze war es leider nicht möglich den Track zu gehen

Ingrid und ich am Fish River Canyon

Ingrid und ich am Fish River Canyon

Im Camp haben wir diesmal eine Kürbissuppe, Mais, Kartoffeln und so etwas wie Geschnetzeltes bekommen. Danach ging es wieder ziemlich früh ins Bett.

Die Nacht war nicht besonders, ich hatte das Zelt auf einen schlecht Platz gestellt und kullerte die ganze Nacht zu Ingrid rüber, die dann jedes Mal Wach wurde. Sorry 😉

4. Tag Fish River Canyon nach Namib-Naukluft National Park
Unterkunft: Sesriem Campsite

Guten Morgen Namibia! Nach einem Frühstück unter der Sonne ging es wieder mit dem Nomad Truck auf Reise.

Wir sind viele Kilometer gefahren, einige Zwischenstopps zum Einkaufen um uns wieder mit Wasser zu versorgen.

Diesmal hat sich unser Guide Morison sogar verfahren. Er konnte aber anhand der Bäume und der umliegenden Farmen den Weg wieder zurück finden.

Auf dem Weg zum Sesriem Canyon

Auf dem Weg zum Sesriem Canyon

Irgendwo im Nirgendwo Namibias

Irgendwo im Nirgendwo Namibias

Das fahren ist wirklich anstrengend, aber der Truck ist sehr cool. Schlafen, Reden, Musik hören, Bücher lesen oder einfach nur die Landschaft genießen. Man kann die Zeit für sich nutzen um einfach einmal nur zu sein.

Sesriem Campsite

Sesriem Campsite

Der Campingplatz ist riesig und überall Sand. Die Zelte waren schnell aufgebaut, wir mussten sie nah aneinander bauen, da ein starker Wind ging. Hier konnten wir in einem echt tollen Pool baden und uns ein Bier an der Bar genehmigen.

Danach ging es von dort aus noch zum Sesriem Canyon. Das hat uns richtig gut gefallen.

Durch Steine und steinernen Wänden gehen, klettern und staunen. Wir haben sehr viel schöne Fotos gemacht, es fehlte nur noch die Kletterausrüstung.

Sesriem Canyon

Sesriem Canyon

Auf dem Weg zurück ins Sesriem Campsite haben wir Pfaune, Geißböcke und Springböcke gesehen. Namibia ist voller Natur! Das Abendessen haben wir alle unter einem traumhaften Sternenhimmel genossen.

Heute waren wir dran mit abspülen, es hat ewig gedauert war aber lustig.  Nachdem abendlichen Briefing für den nächsten Tag ging es wieder früh in unser Zelt.

Diese Nacht wird kurz, morgen genießen wir den Sonnenaufgang bei den berühmten Sossusvlei Dunes. Good Night Namibia!

5. Tag Sossusvlei Dunes nach Namibia-Naukluft National Park
Unterkunft: Desert Chester Cha-re Camp (Bushman Camp)

Um 4:35 Uhr ging der Wecker um frühzeitig an der Dune 45 zum Sonnenaufgang zum sein. Das Camp öffnet um Punkt 5:00 Uhr das Tor und wir warteten mit vielen anderen um Rechtzeitig dort zu sein.

Dune45 Namibia

Dune45 Namibia

Wandern auf der Dune45

Wandern auf der Dune45

Erster auf der Dune45

Erster auf der Dune45

Wir waren die erste Gruppe vor Ort und wanderten die einige Höhenmeter die Dune 45 hoch. Ich kam mit Ingrid als aller erster an und es war ein unglaubliches Gefühl hier oben zu stehen. Unsere Welt hat soviel schönes zu bieten, und dies war wieder der Beweis. Unglaublich schön dieser Sonnenaufgang und diese Stimmung.Nach 1 Stunde ging es wieder bergab und es gab Frühstück mit Speck und Ei. Danach ging es nach Sossusvlei.

Nach einer Fahrt im tiefen Sand mit verschiedenen Jeeps mussten wir noch einige Zeit durch den sehr heissen Sand gehen. Dann kamen wir an einem magischen Ort an. Eine große graue Platte mit toten Bäumen mitten in der Wüste! Hier war mal Wasser, weshalb diese Landschaft entstanden ist. Das Sossusvlei ist eine von Sanddünen umschlossene beige Salz-Ton-Pfanne in der Namib, die nur in seltenen guten Regenjahren Wasser führt.

Auf dem Weg durch die Wüste

Auf dem Weg durch die Wüste

Sossusvlei

Sossusvlei

 

Zurück im Camp haben wir die Zelte bei 40 Grad abgebaut und uns im Pool abgekühlt. Stanley bereitete ein super leckeres vegetarisches Essen mit Kohl, Kichererbsen, Karotten, Kürbis und Tomaten mit Salat. Sowas gesundes mitten in der Wüste unter einem Baum 🙂

Jetzt ging es Richtung Bushman Camp. Auf dem Weg sind wir im kleinsten Ort Namibias vorbeigekommen. Solitaire ist seit 1848 eine private Kleinstsiedlung auf der gleichnamigen Farm im zentralen Namibia am Rande des Namib-Naukluft-Parks. Mit Stand Mai 2013 hat Solitaire 92 Einwohner.

Hier haben uns die Guides erzählt dass es den besten Apfelkuchen in ganz Afrika gibt. Der Kuchen war wirklich unglaublich lecker, dazu eine Tasse Kaffee.

Angekommen im Bushman Camp haben wir Mr. Bushman Franz kennengelernt. Er lebt seit vielen Jahren mit seiner Frau und seinen zwei Kindern hier. Er wird uns das einzigartige Ökosystem der Wüste sowie seinen Tieren erläutern. Er hat uns auch erklärt, wie man in der Wüste überleben kann.

Bushman Camp

Bushman Camp

Wir haben soviel Tiere wieder gesehen, Springböcke, Gamsböcke und Zebras. Am Abend hat unsere neue Freundin Hanni Kuchen und Champagner für Shane besorgt, dessen Geburtstag wir am Abend feierten.

Viele Geburtstagslieder in Deutsch, Holländisch, Portugiesisch, Englisch und Bayrisch wurden gesungen :-). Die Nacht verbrachten wir im freien, da vor uns eine Wasserstelle war.

Zebras im Bushman Camp

Zebras im Bushman Camp


Hier haben wir die ganze Nacht die
Zebras und Geißböcke beobachtet, wir wollten einfach nicht schlafen um keine Minute dieses Naturschauspiels zu verpassen. Geißböcke überleben übrigens 20 Jahre ohne einen Tropfen Wasser!


Die Nacht war einfach nur Märchenhaft. Der Sternenhimmel über uns, so viele Sterne haben wir noch nie gesehen. Um uns rum Sand, Zebras und von weiten konnte man ein Gewitter sehen. Einer unserer Reisenden hatte seinen Wecker auf 4:30 Uhr noch vom Vortag gestellt, so waren wir also wieder alle ziemlich früh wach :-).

6,7 & 8. Tag Bushman Camp nach Swakopmund über Tropic of Capricorn und Namibias Atlantik Küste sowie Wallis Bay.
Unterkunft: Amampuri (Hotel)

Ziemlich früh ging es los in die Stadt Swakopmund. Auf der langen Reise haben wir noch den Tropic of Capricorn überquert, bevor es an Namibias Atlantikküste ging.

Tropic of Capricorn

Tropic of Capricorn

An der Atlantikküste konnte man Unmengen an Flamingos sehen, was für ein Bild. Danach sind wir in einen Touristen Shop wo alle irgendwelche Adventures wie Fallschirmspringen etc. buchen konnten.

Walvis Bay Flamingos

Walvis Bay Flamingos

skeleton coast namibia

skeleton coast namibia

Wir haben uns sehr unwohl gefühlt. Nach der langen Reise durch die unglaubliche Natur in diese Touristen Shops. Das hat uns garnicht gefallen. Leider wurde es nicht besser.

Angekommen in Swakopmund, haben wir schnell entdeckt warum es als Little Germany bezeichnet wird. Durch die Kaiserstraße ging es an einem Erdinger Biergarten, dem Hotel Kaiser und Bäckereien vorbei.

Hier haben wir uns nicht wohl gefühlt, wir persönlich würden auch Swakopmund aus der Reise für Selbstfahrer streichen. Es war nur schön sich etwas am Strand im Wasser abzukühlen und wenig runter zum kommen um die Ereignisse zu verarbeiten die wir bisher erlebt hatten.

Swakopmund Strand

Swakopmund Strand

Eine Nette Aktion haben wir für Weihnachten geplant. Jeder hat einen Zettel mit einem Namen gezogen. Für die gezogene Person, sollte dann jeder ein kleines Geschenk (Wichteln) für Weihnachten kaufen.

8. Tag Swakopmund nach Spitzkoppe
Unterkunft: Bush Camp Spitzkoppe Community Campsite

Endlich geht es in die Natur. Über die Landstraßen geht es zur Spitzkoppe. Das Gebirge bezeichnet man auch wegen ihrer markanten Form als das Matterhorn Namibias.

Spitzkoppe Yoga

Spitzkoppe Yoga


Nach 2 Stunden Autofahrt sind wir im Bushcamp angekommen. Das Spitzkoppe Community Campsite ist wirklich ein Bushcamp. Das WC befindet sich in einer Hütte oder man geht einfach hinter den Busch. Ein Guide hat uns alles mögliche erklärt und konnte uns vieles über die Buschmänner erzählen.

Spitzkoppe Namibia

Spitzkoppe Namibia

Spitzkoppe Yoga

Spitzkoppe Yoga

Die Spitzkoppe ist der höchste Berg in Namibia mit 1.768 Meter. Wir konnten uns die Bergzeichnungen der Buschmänner anschauen und die Bäume bewundern. Er hat uns sogar einen Baum gezeigt, dem sein Gift Blind machen kann. Diesen magischen Ort werden wir nie vergessen.

Spitzkoppe Namibia

Spitzkoppe Namibia

Unser Tipp ist: ihr müsst unbedingt auf dem Gebirge im freien schlafen. So eine Stimmung, so eine Magie so einen Sternenhimmel, dies werdet ihr noch nie erlebt haben! Versprochen!

Buschmann Zeichnung

Buschmann Zeichnung

Bevor es in unseren Schlafsack auf dem Berg ging, haben wir noch Weihnachten gefeiert. Es ist der 25.12.2016 und viele der Mitreisenden feiern an diesem Tag Weihnachten. Wir haben unsere Geschenke verteilt.

Schlafen unter Sternenhimmel

Schlafen unter Sternenhimmel

Es war so lustig, wir haben geraten welche Person beschrieben wird und dann wurde das Geschenk verteilt. Inge erhielt eine afrikanische Puppe, die für Fruchtbarkeit steht. Ich habe Socken von unserem Guide bekommen, die trage ich heute noch :-).

Grillen an Weihnachten

Grillen an Weihnachten

Es war ein tolles Weihnachten, mit BBQ unter einem Sternenhimmel. Es war eine magische Nacht! Danke Namibia für dieses Erlebnis.

Spitzkoppe - Sonnenuntergang

Spitzkoppe – Sonnenuntergang

9. Tag Spitzkoppe nach Outjo
Unterkunft: Etotongwe

Heute geht es einen einen Himba Tribe. Als Himba bezeichnet man ein ausschließlich kulturell von den Herero unterscheidbares Volk im Norden Namibias und im Süden Angolas. Die Himba gehören zur Sprachfamilie der Bantu. Wir haben uns sehr unwohl gefühlt und haben uns ein wenig abgekoppelt.

Warum haben wir uns abgekoppelt? Weil wir der Meinung sind, dass man wie auch eine Township Tour in Kapstadt Südafrika diesen Stamm nicht mit einer Gruppe besuchen sollte. Deshalb haben wir hier keine Fotos. Würde ich die Reise privat machen, würde ich auch diesen Teil nicht mit aufnehmen.

10 & 11. Tag Etosha National Park
Unterkunft: Okaukuejo Cam

Früh am Morgen ging es in den Etosha National Park. Etosha ist der Schauplatz für einige der einzigartigsten Tiere in Afrika. Heute hatten wir einen ganzen Tag Zeit, um den Etosha Park auf der Suche nach der reichen Tierwelt im Park zu erkunden.

Etosha National Park

Etosha National Park

Etosha National Park - Löwe

Etosha National Park – Löwe

Unser Truck bietet uns eine tolle Plattform und wir verbrachten einige Zeit an den vielen Wasserstellen im Park. Wir haben Löwen, Springböcke, Geißböcke, Frauen, Blue Wildbret, Vögel, Zebras, Giraffen und Affen gesehen. Es war unglaublich.

Etosha National Park - Giraffe

Etosha National Park – Giraffe

Etosha National Park - Zebra Familie

Etosha National Park – Zebra Familie

Etosha National Park - Springböcke

Etosha National Park – Springböcke

Etosha National Park

Etosha National Park

Gute Nacht Afrika

Gute Nacht Afrika

12. Tag Windhoek
Unterkunft: AIRBN Unterkunft

Unsere Namibia Rundreise ist nun vorbei. Der Truck hat uns nach Windhoek gebracht, Windhoek ist die Hauptstadt Namibias und auch ziemlich deutsch. Hier haben wir uns selbst eine Unterkunft über AIRBNB gebucht.

Am Abend haben wir uns alle noch einmal in Joes Beerhouse getroffen, der absolute Geheimtipp und wo wohl jeder landet der in Windhoek zu Besuch ist. Wir hatten einen schönen Abend mit der Gruppe. Am nächsten Tag haben wir uns noch ein wenig die Stadt angesehen, bevor es per Uber zum Flughafen ging.

Joes Beerhouse Windhoek

Joes Beerhouse Windhoek

Namibia, wir sagen Danke für all die Tage in der du uns deine Schönheit gezeigt hast. Ich möchte es nie mehr missen. Namibia, wir sind verliebt in dich. Wir kommen wieder, versprochen. Am Abend sind wir dann mit South African Airways nach Johannesburg geflogen, wo wir noch 2 Nächte verbracht haben.

Hast du Namibia schon bereist? Was waren deine Highlights? Hat dir mein Beitrag gefallen und konnte ich dir damit irgendwie helfen? Gerne hinterlasse einen Kommentar im unteren Bereich. 

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